Willkommen bei der NABU Gruppe Hardheim


Einladung zum Dialogforum Landwirtschaft und Naturschutz

Thema: Feldvogelschutz im Ackerbau

Mittwoch, 23.10.2019, ab 15:30 Uhr in Bad Mergentheim-Wachbach auf dem Biohof Scheidel GbR

Der Landesverband Baden-Württemberg e.V. des NABU lädt alle Interessierte zur vorgenannten Veranstaltung ein. Weitere Hinweise zum Programm und der Anmeldung können sie auf dieser Webseite nachlesen:

 

https://baden-wuerttemberg.nabu.de/natur-und-landschaft/landwirtschaft/Dialogforum/24679.html

 

Ebenso finden auf dieser Webseite die weiteren Veranstaltungstermine und Hintergrundinformationen zu diesem Projekt: www.NABU-BW.de/dialogforumlawi

 

Eine Anmeldung für die Veranstaltung erfolgt über die obige Webseite

oder telefonisch unter 0711 96672-0    


Vogelstimmenwanderung am 14. April 2019

Trotz 0 °-Celsius und Nebelschwaden fanden sich um 06 Uhr früh immerhin 20 Interessierte zur Wanderung ein. Vom Schlossplatz aus ging es über den Mühlweg und den Uhrmacherweg, hoch zum Steinbruch. 

 

Immer wieder wurde der Spaziergang durch die morgendlichen Gesänge unterbrochen und Bernhard Heß erklärte die unterschiedlichen Vogelarten. 

 

Da die meisten Teilnehmer mit Ferngläsern ausgerüstet waren, begann dann sofort das Suchspiel nach den Sängern.

 

 

 

Auch botanisch hatte die Wanderroute einiges zu bieten. 

Hier zum Beispiel die Wildtulpe, die in ihrem Bestand als stark gefährdet gilt und deshalb auf der Roten Liste der bedrohten Pflanzen steht.

Einen tollen Blick auf das teilweise noch vom Nebel verhangene Hardheim hatte man an der Gedenkstätte auf dem Wurmberg

Auch wenn er musikalisch nicht so viel Talent hat, war der Biberbau am Riedbach einen Abstecher wert.

Nach 3 Stunden Wanderung hatten wir uns das Frühstücks-buffet im Gasthaus "Zum Ochsen" redlich verdient.

Ein schöner Ausklang mit vielen - noch aktuellen - Nach-betrachtungen.


Kleiner Einblick in unser Betätigungsfeld

Nach dem Baumschnitt werden die Äste aufgelesen und sorgfältig auf dem Anhänger verstaut.

 

Weit über 100 Obstbäume werden so von Bernhard Heß, Jürgen Lesch und - hier im Bild - Marko Kilian gepflegt. 

Marko Kilian bei der Nistkastenpflege.

 

Jährlich werden die von uns betreuten Nistkästen gereinigt und dabei defekte Kästen repariert oder ausgetauscht.

 

Oftmals hängen die Bruthilfen so hoch, dass man auch in unwegsames Gelände eine Leiter mitnehmen muss.

Ein riesengroßes und zeitintensives Betätigungsfeld ist die jährliche Amphibienwanderung.

Unsere NABU-Gruppe betreut die Amphibienwanderstrecken in Rippberg (B47 und Sommerberg) und Hardheim (Bücholdsee und Breitenau). In Rippberg betreuen dankenswerterweise die Pfadfinder Walldürn unter Koordination von Jürgen Lesch den Bereich am Sommerberg.

Auf dem Video sieht man wie die Jungtiere vom Gewässer weg in den Wald wandern. Die Wanderung geht so lange, bis sie keine Konkurrenz mehr feststellen und ein eigenes Revier besetzen können. Das können bis zu 2 km Weg sein. Nach 3 Jahren kommen die ersten von ihnen wieder an das Laichgewässer zurück.

Das Video kann - über die Schaltfläche im Video rechts außen - auch formatfüllend betrachtet werden.

 

Außer Fröschen und Kröten findet sich an den Schutzzäunen mittlerweile auch eine beachtliche Anzahl von Feuersalamandern (siehe unteres Bild).


Jahreshauptversammlung der NABU-Ortsgruppe

NABU-Ortsgruppe zog Bilanz - Rückblick auf die Arbeit des vergangenen Jahres                                                                                                   Umweltpreis für Karl Schneeweis

Artikel in den "Fränkischen Nachrichten" vom 25.03.2019

Text und Bild Elmar Zegewitz

 

Karl Schneeweis (Mitte) bekam den Umweltpreis 2018 für seinen Schwalbenbaum verliehen. Das Bild zeigt ihn mit Bernhard Heß und Simone Richter.

© Elmar Zegewitz

 

Hardheim.Die Nabu-Ortsgruppe Hardheim benötigt im Bemühen um die Beibehaltung und die Möglichkeit der Fortsetzung ihrer vielfältigen Tätigkeit unbedingt die Unterstützung und den aktiven Einsatz hilfswilliger Mitglieder und weiterer Aktiver. Dies wurde am Freitag im Gasthaus „Badischer Hof“ bei der Jahreshauptversammlung deutlich gemacht, will man die bisherigen Leistungen auch künftig garantieren.

 

Daher erhoffe sich der Vorstand mit Bernhard Heß als Vorsitzendem, mit Jürgen Lesch und Wolf-Rüdiger Heß aktive Unterstützung aus den Reihen der Mitglieder.

 

 Jürgen Lesch ließ nach dem Hinweis auf die Zahl von 163 Mitgliedern die Ereignisse des abgelaufenen Vereinsjahres Revue passieren. Dabei machte er die Hauptbeteiligungsfelder der Mitglieder aus Hardheim, Walldürn und Buchen ersichtlich und erwähnte die Amphibienbetreuung und die Tätigkeit beim alljährlichen Obstbaumschnitt in Hardheim und in den Ortsteilen. Dabei wurden bis zu 150 Bäume bearbeitet.

 

Dem Hinweis Leschs auf die Einsammlung von vielen Feuersalamandern ließ Bernhard Heß detaillierte Erläuterungen folgen. Er lobte Arnold Knörzer für die von diesem übernommene Biotoppflege. Er ließ zudem den Hinweis folgen, dass die Betreuung in der Breitenau in den nächsten Jahren altersbedingt und mangels Nachfolgern aufgegeben werden muss. Dies wurde den zuständigen Behörden mitgeteilt. Heß erhofft sich, dass bis dahin eine Nachrüstung der Schutzanlage erfolgen kann.

 

Heß gab zudem den Hinweis auf die Zahlen der dann jährlich die Straße überquerenden Tiere auf dem Weg zu den Laichgewässern mit 100 000 Jungamphibien und bis zu 5000 rückwandernden Alttieren.

 

Erfreut war er, dass in der vor vielen Jahren gepflanzten Hecke von Karl Schäffer nach Einführung einer neuen Pflegepraxis bereits zwei Jahre hintereinander über 30 Vogelnester gefunden wurden.

 

Nach dem Kassenbericht von Wolf-Rüdiger Heß verlas Marco Killian den von den Kassenprüfern Johannes Sitterberg und Hermann Rossmann erstellten Prüfbericht mit Bestätigung der einwandfrei geführten Kassengeschäfte. Simone Richter als Stellvertreterin des Bürgermeisters dankte für das Engagement um den Erhalt der Umwelt und Natur und den Fortbestand der Tiere. Ihrem Antrag auf Entlastung folgten die Mitglieder ohne Widerspruch.

 

Lobenswerte Initiative

 

Als besonders erfreulich beschrieben wurde vom Ortsverein das Bemühen von Mitglied Karl Schneeweis (Höpfingen) mit seinem erfolgreichen Vorhaben um die Vermeidung der weiteren Reduzierung der Mehlschwalben. Mit seiner Initiative in Form eines von ihm erstellten so genannten Schwalbenbaums unter Einsatz von viel Zeit und Geld eröffnete er etwa 14 Mehlschwalbenpaaren Brutmöglichkeiten. Dies wurde als besonders anerkennenswert bezeichnet, weil viele Brutplätze aus verschiedensten Gründen heraus verschwunden sind.

 

Heß sagte, dass selbst der Bundesverband des Nabu das Projekt als attraktiv einstufte und an den Plänen Interesse bekundete. Heß wünschte sich in jeder Ortschaft wie Höpfingen einen Schwalbenbaum und ebenso die Karl Schneeweis bereits überreichte Hinweistafel „Schwalbenfreundliches Haus“. In Anerkennung solch vorbildlichen Wirkens und in Anbetracht seiner übernommenen Partnerschaft für viele Tiere sprach der Vorstand Karl Schneeweis den zum 19. Mal vergebenen Umweltpreis für 2018 und einen symbolischen Geldpreis zu. Den überreichte Bernhard Heß zusammen mit Simone Richter, doch ließ es sich der Geehrte nicht nehmen, den Geldpreis dem örtlichen Nabu als Spende wieder zugutekommen zu lassen.

 


Froschregen in der Breitenau

Artikel in der "Rhein-Neckar-Zeitung" vom 18.06.2018

Text und Bilder: Andreas Hanel

 

Hardheim. (ahn) Nicht nur Katzen und Hunde, sondern auch Frösche regnete es sprichwörtlich in der vergangenen Woche in Hardheim. In der Breitenau begaben sich die erst etwa zwei Zentimeter kleinen Exemplare wieder einmal zu Tausenden auf Wanderschaft. Ihr Problem dabei: Sie müssen die L521 überqueren - ein meist tödliches Unterfangen. Doch zum Glück gibt es Menschen, die den kleinen Tierchen helfen. Einer davon ist Bernhard Heß vom örtlichen Nabu. Wir haben ihn bei der Inspektion des "Froschregens" begleitet.

 

"Eigentlich ist der Begriff ,Froschregen‘ falsch", klärt Bernhard Heß gleich zu Beginn auf. "Erstens handelt es sich hier um Erdkröten, zweitens regnen sie natürlich nicht wie Tropfen vom Himmel." Mit dem Phänomen des "Froschregens" wird die Wanderschaft von jungen Fröschen bzw. Kröten bezeichnet, die vorher die Metamorphose vom Laich über die Kaulquappe zum vierbeinigen Landtier durchlaufen haben. Nun strömen sie zu Tausenden aus den Gewässern und suchen sich neuen Lebensraum.

 

 

Auf ihrer Wanderschaft stoßen sie oft auf ein von Menschenhand erschaffenes Problem: Sie müssen nämlich Straßen überqueren - so auch in der Breitenau, durch die die relativ stark frequentierte L521 verläuft. Doch neben den Kraftfahrzeugen lauert noch eine andere tödliche Gefahr. "Manche Kröten versuchen, über die Straße zu kommen. Doch gerade wenn es trocken und heiß ist, bleiben sie schon nach einem Meter auf dem Straßenbelag kleben. Die Feuchtigkeit ist dann ganz schnell weg", erklärt Bernhard Heß, während wir zu einer Stelle gehen, die den Kröten einen Durchgang unter der Straße ermöglicht.

 

 

13 solcher Durchlässe gibt es insgesamt auf den 1,8 Kilometern entlang der L521, an denen Schutzvorrichtungen für Frösche und Kröten angebracht sind. Seit dem Jahr 2000 gibt es diesen Schutz, der die Tiere von der Straße abhalten soll. Er besteht zum Teil aus Vorrichtungen, die aus Beton gefertigt sind und die sich über drei Abschnitte mit einer Gesamtlänge von 600 Metern erstrecken. Auf den restlichen 1200 Metern haben Bernhard Heß und seine Helfer Bleche angebracht, die die Amphibien zu den Durchlässen leiten.

 

 

Doch nicht nur die Installation der Bleche, sondern auch deren Instandhaltung und Pflege bedarf einiges an Arbeit, wie Bernhard Heß berichtet: "Die Bleche sind schon pflegeanfällig. Außerdem müssen sie jedes Jahr aufs Neue freigemäht werden." Darum kümmern sich Bernhard Hess und seine Helfer vom Nabu Hardheim. Diesen hat der Hardheimer vor 30 Jahren gegründet, 26 Jahre lang war er dessen Vorsitzender. Seit neuestem bekleidet er wieder dieses Amt.

 

 

Inzwischen sind wir am Durchlass angelangt. Der Türschützer hat vorsorglich eine orangefarbene Warnweste mitgenommen, mittels der er die kleinen Kröten an den Blechen entlang zu dem Durchlass treibt. Dieser besteht aus einem Bachbett, das an den Rändern mit Beton befestigt wurde. Darauf können die Amphibien trockenen Fußes unter der Straße hindurchkriechen. "Schwimmen mögen die Tierchen nämlich nicht. Das kostet zu viel Energie. Sie sind lieber an Land", sagt Bernhard Heß.

 

 

Er kann sich noch an die Zeiten erinnern, als die Schutzvorrichtungen noch nicht angebracht waren. "Früher waren wir in Spitzenzeiten über 120 Leute. Manchmal waren sogar auch ganze Schulklassen dabei. Da mussten wir noch alle Tiere einzeln per Hand über die Straße bringen."

 

 

Das ist heute dank der Schutzbleche nicht mehr nötig. Die Zahl der kleinen Kröten ist dessen ungeachtet immer noch immens. "In den letzten zwei Tagen sind auf der Länge der gesamten Schutzanlage über 100.000 Kröten unterwegs." Das ist nicht verwunderlich, schließlich lege ein Weibchen rund 3000 Eier, informiert der Naturschützer. Davon erreichten allerdings nur zwei bis drei Prozent das Erwachsenenalter, zu viele natürliche Feinde lauern auf die Kaulquappen und die kleinen Kröten. Da ist es dann schön, dass es Menschen wie Bernhard Heß gibt, die die Tiere vor unnatürlichen Gefahren schützen. Ansonsten wäre die Zahl der kleinen Kröten, die es ins Erwachsenenalter schaffen, noch kleiner.

 Tausende kleine Kröten gingen im Erftal auf Wanderschaft.

 Damit sie diese schadlos überstehen wurden entlang der L521 Schutzvorrichtungen gebaut.


Naturschutzpreis für Schwalbenhaus

Artikel in den "Fränkischen Nachrichten" vom 18.06.2018                     Text und Bild: Adrian Brosch

 

 

HÖPFINGEN

 

ORIGINELLE IDEE VON KARL SCHNEEWEIS IN HÖPFINGEN - URKUNDE VOM

 

NATURSCHUTZBUND ERHALTEN 

Schwalbenhaus wird gerne von den Vögeln angenommen

  

HÖPFINGEN/HARDHEIM. So mancher, der im Höpfinger Mantelsgraben unterwegs ist, wird sich schon eine Frage gestellt haben, was vor dem Haus von Karl Schneeweis steht: Die Nachbildung einer „fliegenden Untertasse“? Eine im Garten platzierte Satellitenschüssel? Oder gar ein Parabolspiegel?

Die Antwort ist gänzlich anders: Es handelt sich bei dem für ungeübte Augen etwas merkwürdig wirkenden Objekt um ein Schwalbenhaus, das die Nabu-Ortsgruppe Hardheim erst kürzlich als „schwalbenfreundliches Haus“auszeichnete.

 

Tüftler

Eigentlich wollte Karl Schneeweis nur die Schwalben nicht direkt am Haus haben, wie er sagt. Eine Antwort auf sein „Problem“ fand der begnadete Tüftler während eines Ausflugs auf die Schwäbische Alb. „Dort habe

ich von sogenannten Schwalbenhäusern erfahren und mir gedacht, dass ein Solches auch in seinem Fall eine dienliche Funktion übernehmen könnte“, erinnert sich der 76-Jährige.

 

Satelitenschüssel als Grundlage

Kaum war er im Herbst vergangenen Jahres wieder in der Heimat angekommen, suchte er seine kleine Werkstatt auf und machte sich ans Werk. Die eigentliche Initialzündung verursachte wie so oft der berühmt-berüchtigte

„Kommissar Zufall“, nachdem Schneeweis dem Walldürner Elektromeister Armin Weigand beim Abbau einer Satellitenschüssel behilflich war. „Hier kam mir der Gedanke, dass die Schüssel eine tolle Basis für mein Projekt sein könnte“, erklärt er.

 

6,30 Meter hoher Mast

In gut 200 Arbeitsstunden – wann immer er Zeit hatte – errichtete er sein sechseckiges Schwalbenhaus, das aus 24 Parzellen für Nester besteht und einen Durchmesser von 1,80 Metern umfasst. Per Flaschenzug wurde es im April auf den 6,30 Meter hohen Mast gehievt und mit einer Wetterfahne versehen. „Die Kuppel war ein Ausdehnungsgefäß“, schildert Schneeweis und freut sich über den täglichen Anblick der possierlichen Vögel: „Es ist toll zu sehen, dass die Schwalben das Haus annehmen und von überall her angeflogen kommen!“

Im Namen der Hardheimer Nabu-Ortsgruppe bedankten sich die Vorstandsmitglieder Bernhard Heß und Jürgen Lesch bei Karl Schneeweis für das außerordentliche Engagement und würdigten die Arbeit

zum Wohle der Tiere und des Naturschutzes.

Karl Schneeweis zeigte sich so erfreut wie bescheiden: „Das ist doch gern gesehen“, merkte er lachend an und versprach, der von Nabu-Präsident Olaf Tschimpke unterschriebenen Urkunde einen „Ehrenplatz“ zu organisieren.

  

Gesichtete Schwalben können bei den Nabu-Vorstandsmitgliedern Jürgen Lesch (06283/8018) oder Bernhard Heß (06283/5250) gemeldet werden.

  


Leserbrief von Bernhard Heß

zum Artikel "Modellprojekt zur biologischen Vielfalt an Straßen" (Fränkische Nachrichten 11.05.2018 - unter "Presse" nachzulesen)

 

Artensterben wird beschleunigt

 

Würden Sie   direkt an der Straße bauen, würden Sie einen Spielplatz offen, ohne Zaun direkt an  eine Straße anlegen, an der mit Tempo 100 (und mehr) vorbeigebrettert wird ?

 

Warum eigentlich nicht, wenn Straßenränder für die Natur so toll sein sollen, dass man dort Lebensräume  verbessern will.

 

Seit 30 Jahren betreue ich an Straßen Amphibien und sehe so nebenbei, was da so alles unter die Räder kommt oder vom Auto erfasst im Zaun liegt. Von Insekten, die an Millionen Autos kleben gar nicht zu reden.

 

Diese für Biotopverbesserung geplanten Gelder sind in der freien Fläche – Mindestabstand von Straßen möglichst  ein halber Kilometer - gut investiert, an Straßen aber  sollte ganzjährig radikal gemäht und auch entbuscht werden. Denn das sind alles Todesfallen.

 

Jeder investierte Cent ist Geldverschwendung und für den Artenschutz kontraproduktiv.

 

Ob Schmetterling, Vogel oder Laufkäfer:

Alle wollen beim Nahrungserwerb vom Biotop auf der einen Straßenseite zu dem auf der anderen wechseln. Straßen zerschneiden bekanntlich Biotope.  Wird beispielsweise ein Biotop frei, weil ein Tier umkommt, rückt ein anderes nach, bis es keine Nachrücker mehr gibt. An Straßenrändern ist für die Natur wirklich keine Rettung zu erwarten. Das hat gerade noch gefehlt. Ich habe die Straßenmeisterei deshalb immer unterstützt, wenn es wieder einmal Aufregung gab, dass „zu viele Hecken gerodet“ wurden. Ich werde es weiterhin tun.

 

Bernhard Heß

NABU Hardheim

 

veröffentlicht am 14.05.2018 in den Fränkischen Nachrichten


Neuer Vorstand

Bei der Jahreshauptversammlung am 23.03.2018 wurde ein neuer Vorstand für die NABU Gruppe Hardheim gewählt.

Auf dem Bild von links nach rechts:

1. Vorsitzender Bernhard Heß, Schatzmeister Wolf-Rüdiger Heß, Schriftführer Jürgen Lesch, 2. Vorsitzender Marko Kilian

 

Den ausführlichen Bericht finden Sie unter dem Punkt "Presse"

 


Leserbrief Zum Luftballonwettbewerb am "Quetschefescht"

Wie in jedem Jahr führt die GdbR der Höpfinger Vereine auch 2017 ihr "traditionelles Quetschefescht" mit einem Luftballonwettbewerb durch.

 

Wer genießt nicht den Anblick, wenn beim Zwetschgenfest viele blaue Luftballons in den Himmel steigen und man ihnen bis zum Verschwinden nachsehen kann?

 

Doch wo endet diese Reise eigentlich?

Die meisten Luftballons enden irgendwo auf Wiesen, Weiden, im Wald, auf Seen und Flüssen. Werden diese Reste von Pferden, Kühen, Schafen, Vögeln oder Fischen gefressen, sterben diese Tiere oft qualvoll an Darmverschluss.

Und das alles nur zur Belustigung weniger Minuten. Machen sich die Veranstalter darüber denn keine Gedanken?

 

Ein weiterer problematischer Aspekt von Luftballonen ist die Helium-Knappheit. Das Edelgas wird aus Erdgas gewonnen und wie wir wissen, ist auch das Erdgasvorkommen endlich.

Weil Helium somit als nicht erneuerbar gilt, warnen Wissenschaftler, dass ein großzügiger Umgang damit bald zu einem Mangel führen könnte.

Helium wird in der Medizin zur Kühlung von Geräten eingesetzt und ist kaum ersetzbar, wie der "Spiegel" schreibt.

 

Daher sollten sich Veranstalter beim nächsten Fest gut überlegen, ob es wirklich notwendig ist, Abfall fliegen zu lassen. Vielleicht gibt es auch einen Weg Freude zu teilen, ohne dabei Tiere zu gefährden und die Umwelt zu belasten.

 

© Fränkische Nachrichten, Freitag, 25.08.2017


"Lebensraum Haus"

„Macht Platz für den Spatz oder holt euch ´ne Fledermaus ins Haus“

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NABUHardheim_LebensraumHaus.pdf
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Mitmachen bei der „Stunde der Wintervögel"


Bundesweite Zählaktion vom 6. bis 8. Januar 2017
Zum siebten Mal rufen NABU und LBV zur bundesweiten „Stunde der Wintervögel" auf. Neben den „Standvögeln", die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich zusätzliche Wintergäste beobachten, die aus dem noch kälteren Norden und Osten nach Mitteleuropa ziehen. Nehmen auch Sie sich eine Stunde Zeit und beobachten die Vögel in Garten oder Park.

Der Vogel des Jahres 2016

 

 

 

 

 

 

 

 

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Vogel des Jahres 2014 - Der Grünspecht
Vogel des Jahres 2014 - Der Grünspecht

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.

 

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